Aufgabenfelder und Überblick über das Fächerangebot an der EGG - Kurzdarstellung


AF I: Sprachlich – literarisch – künstlerisches Aufgabenfeld

Deutsch


Das Fach Deutsch ist ein Pflichtfach in der gymnasialen Oberstufe und wird an der EGG in der Jahrgangsstufe EF als Grundkurs (mit 3 x 60 min / Woche) unterrichtet und in den Jahrgangstufen Q1 und Q2 als Grundkurs (2 x 60 min / Woche) und, alternativ zu den Fächern Englisch, Mathematik und Biologie, als Leistungskurs (4 x 60 min / Woche) angeboten.
Aufgaben und Ziele des Faches
In der Auseinandersetzung mit deutscher Literatur seit dem 17. Jahrhundert und historischen sowie aktuellen Sachtexten erwerben die Schüler in erster Linie die Fähigkeiten, die zum Verstehen auch komplexerer Texte und Sachverhalte benötigt werden. Eng damit verbunden sind die Kompetenzen im Bereich der Darstellung (sprachliche Richtigkeit, Ausdrucksfähigkeit, Struktur des Interpretationsaufsatzes, korrektes Zitieren), die so erweitert werden, dass am Ende die methodischen Grundlagen für ein wissenschaftliches Studium ebenso wie für eine anspruchsvolle Berufsausbildung gelegt sind.
Gleichzeitig soll die Lust am Lesen erhalten oder neu geweckt werden durch die Untersuchung der unterschiedlichen
Themen (besondere historische Ereignisse, moralisches korrektes Handeln, soziale Ungerechtigkeit, Familie, Freundschaft, Liebe, Sexualität, Kunst, Sprache, …) und
Sichtweisen (Mann, Frau, jung, alt, abhängig von einer Epoche, …), die in den unterschiedlichen
Textsorten (Gedichte, Romane, Theaterstücke, Sachtexte) auf unterschiedliche
Weisen von den jeweiligen
Autoren zum Ausdruck gebracht werden.
Es geht darum zu erkennen, dass in literarischen Texten Probleme, die uns aus unserem Alltag bekannt sind, mit besonderen – eben literarischen! – Mitteln bearbeitet sind, sodass sie uns zu eigenem, kreativem Umgang mit diesen Problemen herausfordern.

Grund- oder Leistungskurs?
Die genannten Aufgaben und Ziele des Faches gelten grundsätzlich für beide Kursarten.
Die Auseinandersetzung mit den Themen, Sichtweisen und Textsorten erfolgt allerdings im Leistungskurs intensiver und in größerer Breite. Auch sind die vom Ministerium für das Zentralabitur vorgegebenen Texte in der Regel (etwas) umfangreicher und anspruchsvoller.

Englisch


Englisch in der Sek II
Ziele
Der Englischunterricht in der Oberstufe hat zum Ziel, englischsprachige Werke in Wort und Schrift verstehen und deuten zu können. Folgende Textformate gehören dazu: Kurzgeschichten, Romane, Dramen, aber auch Gedichte und Lieder (fictional texts), sowie Zeitungsartikel und andere Sachtexte (non-fictional texts). Schüler sollen in die Lage versetzt werden, in mündlicher und schriftlicher Form zu diesen Formaten Stellung zunehmen. Das Fach Englisch kann als Grund- und Leistungskurs angewählt werden.
Die Lernziele teilen sich in drei Bereiche auf:
* Beherrschung der Sprache als Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten in der Sek II.
* Wissen über die englische Sprache, Texte und Textarten, Landeskunde, sowie über Sender und Adressaten von Texten
* Beherrschung der zu einer erfolgreichen Arbeit benötigten Methoden

Sprachbeherrschung
Es werden keine perfekten Sprachkenntnisse vorausgesetzt, mit einer Schulung von Aussprache, Schreibung, Wortschatz und Grammatik soll die Beherrschung der Sprache vertieft und ausgebaut werden.
Das Wissen über die englische Sprache, Texte und Textarten, Landeskunde, Sender und Adressaten von Texten soll zu einem tieferen Verständnis des anglophonen Kulturkreises führen.
In diesem Bereich lernt man das richtige Verstehen und Interpretieren literarischer und sachbezogener Texte, in erster Linie durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden der Analyse und Interpretation. Es geht darum das Anliegen des Autors herauszuarbeiten, warum er ein Problem aus der Wirklichkeit in diese literarische Form übertragen hat, welche gesellschaftlichen Strukturen ihn inspiriert haben, welche sprachlichen Mittel er genutzt hat, um seine Wertvorstellungen zu präsentieren und wie es bei uns Lesern ankommt? Dies sind einige Fragen, die in diesem Bereich erarbeitet werden. Unterrichtsmaterialien sind Kurzgeschichten, Gedichte, Romane und Dramen, aber auch Sachtexte, sowie wissenschaftliche und politische Texte. Im Zuge der neuen Richtlinien werden auch Medien wie Film und Videoclips als Anschauungsmaterial herangezogen.

Methodenbeherrschung
Bei der Arbeit mit Texten, wie sie in den Formaten des Zentralabiturs verlangt werden, hilft einem die Beherrschung von Arbeitsmethoden. Demzufolge arbeiten die Schüler mit Wörterbüchern und Grammatiken, lernen aber auch Techniken zur Organisation des Arbeitsprozesses kennen. Die Beschaffung von Informationen, die Arbeit am eigenen Wortschatz, das Schließen von Wissenslücken, die Herangehensweise an einen Text, (z. B. richtiges Markieren und Strukturieren eines Textes nach bestimmten Gesichtspunkten) sowie die Bearbeitung schriftlicher Arbeitsaufgaben gehören ebenso zu den Zielen wie das Erlernen einer sinnvollen und ökonomischen Zeiteinteilung.

Alle diese Dinge kann man durch Übung lernen!

Die Inhalte des Unterrichts sind durch die Anforderungen des Zentralabiturs vorgegeben. Um die Vergleichbarkeit der Leistungen zwischen den Kursen und mögliche Kurswechsel der Schüler gewährleisten zu können, gibt es an der EGG einen schulinternen Lehrplan. Dennoch besteht ein gewisser Freiraum, in dem die Wahl von Lektüren oder die inhaltliche Füllung eines Themas zwischen Lehrern und Schülern abgesprochen werden können.
Oft werden die Vorgaben des Zentralabiturs dazu führen, dass fächerübergreifend gearbeitet werden wird, z.B. in Projektphasen wie unserer GenEthikwoche. So kann der Englischunterricht zum Beispiel Zeitungsartikel zum Thema Genmanipulation aufgreifen, während im Biologieunterricht das Thema Genetik behandelt wird. An diesem Beispiel kann man erkennen, wie die Fächer der Oberstufe inhaltlich ineinander greifen können. Das führt dazu, dass die in einem Fach erlernten Arbeitstechniken auch in anderen Fächern von Nutzen sein können. Auch hier wird ein Einsatz der neuen Medien erfolgen.

Vorbereitung auf englische Sprachprüfungen

Seit einigen Jahren bietet die EGG im Rahmen von offenen Mittagsangeboten die Möglichkeit, sich auf internationale Sprachprüfungen vorzubereiten.
Dieses Angebot richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufe 11-13, die gerne zum Studium oder zur Ausbildung in ein englischsprachiges Land gehen (Großbritannien, Australien, Neuseeland) möchten.
Die hierfür benötigten Nachweise über die fremdsprachliche Kompetenz sind z.B: die University of Cambridge ESOL Examinations oder die „telc“ Europäischen Sprachenzertifikate.

Die meisten Schüler haben sich bisher in diesem Rahmen entweder auf die Prüfung FCE oder auf die CAE Prüfung vorbereitet.

FCE Kompetenzebene B2 (Cambridge English: First)
CAE Kompetenzebene C1 (Cambridge English: Advanced)

Die Bezeichnungen beziehen sich auf die Definition der Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)

Die Vorbereitung auf den in Amerika eher gebräuchlichen Test of English as a Foreign Language (TOEFL) ist bisher nicht geleistet worden, was im Wesentlichen an den recht teuren Materialien und den Zugangsbedingungen liegt.

Das CAE ist bei vielen Hochschulen Großbritanniens und im englischsprachigen Raum die sprachliche Eingangsvoraussetzung für ein Studium in englischer Sprache, und entspricht in etwa dem Niveau unserer Leistungskurse.

Das CAE besteht aus fünf Prüfungsteilen:
Reading ('Leseverständnis') 75 Minuten
Writing ('Schriftlicher Ausdruck') 90 Minuten
Use of English (Beherrschung der Sprachstrukturen und des Wortschatzes) 60 Minuten
Listening ('Hörverständnis') ca. 40 Minuten
Speaking (Ausdrucksfähigkeit in unterschiedlichen Situationen) ca. 15 Minuten

Bei vielen deutschen Hochschulen ist die Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme eines Anglistikstudiums der Nachweis über Sprachkenntnisse im Rahmen des Kompetenzniveaus B2 (FCE). Das kann entweder über eine Cambridgeprüfung, über einen entsprechenden Vermerk im Abiturzeugnis (entspricht dem Grundkursniveau der Sekundarstufe II), oder eine Eingangsprüfung an der entsprechenden Hochschule geschehen.

Das FCE besteht aus ebenfalls aus fünf Prüfungsteilen, ist allerdings etwas kürzer und leichter:
Reading (Teil 1) 60 Minuten
Writing (Teil 2) 80 Minuten
Use of English (Teil 4) 45 Minuten
Listening (Teil 3) ca. 40 Minuten
Speaking (Teil 5) ca. 14 Minuten

Die „telc“ Prüfungen sind in Niveau und Umfang den „Cambridge“ Prüfungen entsprechend.
Die Prüfungen werden extern, in Zusammenarbeit mit der VHS Mülheim (Cambridge) oder der VHS Gelsenkirchen (telc) durchgeführt. Leider sind die Prüfungen recht teuer, die aktuellen Preise werden jedes Jahr angepasst.

Latein


(als fortgeführte Fremdsprache aus S I (ab JG 6/7) bis 11.2 (EF.2); Abschluss: Latinum)
Im Fach Latein steht in der Oberstufe die Lektüre von Originaltexten der klassischen lateinischen Autoren der Antike im Mittelpunkt.
In immer stärkerem Maße gewinnt, neben der Betrachtung der sprachlichen Gestaltung und der angemessenen Übertragung ins Deutsche, die kritische Interpretation und Reflexion der Inhalte an Bedeutung.
Das Latinum, welches nach Abschluss der Stufe 11 bei entsprechender Benotung erlangt werden kann, ist auch heute noch Voraussetzung für eine größere Anzahl von Studiengängen bzw. Abschlussprüfungen.

Französisch
(als neueinsetzende Fremdsprache ab der EF (JG 11) oder als fortgeführte Fremdsprache aus S I)


Französisch als fortgeführte Fremdsprache in der Sek II
Ziele
Der Französischunterricht in der Oberstufe hat zum Ziel, französischsprachige Werke in Wort und Schrift verstehen und deuten zu können. Folgende Textformate gehören dazu: Kurzgeschichten, Romane, Dramen, aber auch Gedichte und Lieder (textes fictionnels), sowie Zeitungsartikel und andere Sachtexte (textes non fictionnels). Der Unterricht hat zum Ziel, die Schüler in die Lage zu versetzen, in mündlicher und schriftlicher Form zu diesen Formaten Stellung zunehmen. Das Fach Französisch kann an der EGG nur als Grundkurs angewählt werden.
Die Lernziele teilen sich in drei Bereiche auf:
* Beherrschung der Sprache als Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten in der Sek II.
* Wissen über die englische Sprache, Texte und Textarten, Landeskunde, sowie über Sender und Adressaten von Texten
* Beherrschung der zu einer erfolgreichen Arbeit benötigten Methoden

Sprachbeherrschung
Es werden keine perfekten Sprachkenntnisse vorausgesetzt, mit einer Schulung von Aussprache, Schreibung, Wortschatz und Grammatik soll die Beherrschung der Sprache vertieft und ausgebaut werden.
Das Wissen über die französische Sprache, Texte und Textarten, Landeskunde, Sender und Adressaten von Texten soll zu einem tieferen Verständnis des frankophonen Kulturkreises führen.
In diesem Bereich lernt man das richtige Verstehen und Interpretieren literarischer und sachbezogener Texte, in erster Linie durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden der Analyse und Interpretation. Es geht um das Anliegen des Autors, warum er das Problem aus der Wirklichkeit in diese literarische Form übertragen hat, welche gesellschaftlichen Strukturen ihn inspiriert haben, welche sprachlichen Mittel er genutzt hat, um seine Wertvorstellungen zu präsentieren und wie es bei uns Lesern ankommt. Dies sind einige Fragen, die in diesem Bereich erarbeitet werden.
Unterrichtsmaterialien sind Kurzgeschichten, Gedichte, Romane und Dramen, aber auch Sachtexte, sowie wissenschaftliche und politische Texte. Im Zuge der neuen Richtlinien werden auch Medien wie Film und Video als Anschauungsmaterial herangezogen.

Methodenbeherrschung
Bei der Arbeit mit Texten, wie sie in den Formaten des Zentralabiturs verlangt werden, hilft einem die Beherrschung von Arbeitsmethoden. Demzufolge arbeiten die Schüler mit Wörterbüchern und Grammatiken, lernen aber auch Techniken zur Organisation des Arbeitsprozesses kennen. Die Beschaffung von Informationen, die Arbeit am eigenen Wortschatz, das Schließen von Wissenslücken, die Herangehensweise an einen Text, (z. B. richtiges Markieren und Strukturieren eines Textes nach bestimmten Gesichtspunkten) sowie die Bearbeitung einer schriftlichen Arbeitsaufgabe gehören ebenso zu den Zielen wie das Erlernen einer sinnvollen und ökonomischen Zeiteinteilung.

Alle diese Dinge kann man durch Übung lernen.

Die Inhalte des Unterrichts sind durch die Anforderungen des Zentralabiturs vorgegeben. Um die Vergleichbarkeit der Leistungen gewährleisten zu können, gibt es an der EGG einen schulinternen Lehrplan. Dennoch besteht ein gewisser Freiraum, in dem die Wahl von Lektüren oder die inhaltliche Füllung eines Themas zwischen Lehrern und Schülern abgesprochen werden können.
Oft werden die Vorgaben des Zentralabiturs dazu führen, dass fächerübergreifend gearbeitet werden wird. So kann der Französischunterricht zum Beispiel Texte zu der historischen und gegenwärtigen Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich aufgreifen, während im Geschichtsunterricht beispielsweise der Nationalsozialismus oder die Bildung der Europäischen Union nach 1945 bearbeitet wird. An diesem Beispiel kann man erkennen, wie die Fächer der Oberstufe inhaltlich ineinander greifen können. Das führt dazu, dass die in einem Fach erlernten Arbeitstechniken auch in anderen Fächern von Nutzen sein können. Auch hier wird ein Einsatz der neuen Medien erfolgen.

Französisch als neu-einsetzende Fremdsprache in der Sek II
Ziele
Wir bieten in der gymnasialen Oberstufe der EGG das Fach Französisch für Schüler an, die dieses Fach bisher noch nicht belegt haben, die also Anfänger sind. So kann Französisch entweder als 2. Fremdsprache erlernt werden, wie sie für das Zentralabitur zwingend vorausgesetzt wird, oder als 3. Fremdsprache, wenn auf sprachlichem Gebiet besondere Neigungen vorhanden sind oder evtl. für eine spätere berufliche Laufbahn Fremdsprachenkenntnisse benötigt werden. Der Kurs muss bis zum Abitur belegt werden, Französisch muss aber nicht Abiturfach sein. Die Vorgaben verlangen, dass bis zum Ende der Jahrgangsstufe 13 schriftliche Klausuren geschrieben werden.
Französisch für Anfänger (F1) wird an der EGG als Grundkurs angeboten
Die Schüler sollen die Befähigung erwerben, sich in alltäglichen Situationen verständigen zu können. Sie sollen über sich und ihre Situation reden, Informationen von anderen erfragen und verarbeiten und sich mit dem Partner über einen ausgewählten Sachverhalt austauschen können. Diese Kommunikationsfähigkeit soll in mündlicher und schriftlicher Form entwickelt werden. Bereits ab dem zweiten Lernjahr werden in der Regel französischsprachige Originaltexte als Unterrichtsmaterial verwendet.

Voraussetzungen
Die Schüler sollten das Interesse und die Bereitschaft haben, eine Fremdsprache zu lernen. Sie sollten in der Lage sein, grammatikalische Sachverhalte zu verstehen und Vokabeln zu lernen. Sie sollten dazu bereit sein, den Unterricht durch ihre aktive mündliche Teilnahme mit zu gestalten. Sie sollten neugierig sein auf einen bisher eher wenig bekannten Teil der Welt und offen für eine andere Kultur.

Unterrichtsinhalte
Im Interesse des Erwerbs von soliden Grammatikkenntnissen und eines angemessenen Wortschatzes wird zunächst mit einem Lehrwerk gearbeitet. In zunehmendem Maße werden andere Texte (Chansons, Gedichte, Comics, kurze Theaterstücke, Zeitungsartikel, landeskundliche Broschüren, usw.) in die Arbeit integriert, um den Schülern authentisches Sprachmaterial zu bieten und um ihnen die Realität in französischsprachigen Ländern näher zu bringen. Der Unterricht soll somit das Interesse an der französischsprachigen Welt fördern und die Schüler zur Beschäftigung mit der Kultur des französischen Zivilisationsbereiches motivieren.

Spanisch
(nur als neueinsetzende Fremdsprache ab der EF (JG 11))


Ziele
Wir bieten in der gymnasialen Oberstufe der EGG das Fach Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache für Schüler an, die den Nachweis für die 2. Fremdsprache als Zulassung zum Abitur benötigen oder als 3. Fremdsprache, wenn auf sprachlichem Gebiet besondere Neigungen vorhanden sind oder eventuell für eine spätere berufliche Laufbahn Fremdsprachenkenntnisse benötigt werden. Der Kurs muss bis zum Abitur belegt werden, Spanisch muss aber nicht Abiturfach sein. Die Vorgaben verlangen, dass bis zum Ende der Jahrgangsstufe 13 (Q2) schriftliche Klausuren geschrieben werden. Das Fach kann nur als Grundkurs angewählt werden.
Ziel soll es sein, dass die Schüler die Befähigung erwerben, sich in alltäglichen Situationen verständigen zu können. Sie sollen über sich und ihre Situation reden, Informationen von anderen erfragen und verarbeiten und sich mit dem Partner über einen ausgewählten Sachverhalt austauschen können. Diese Kommunikationsfähigkeit soll in mündlicher und schriftlicher Form entwickelt werden. Bereits ab dem zweiten Lernjahr werden in der Regel spanischsprachige Originaltexte als Unterrichtsmaterial verwendet.

Voraussetzungen
Die Schüler sollten das Interesse und die Bereitschaft haben, eine Fremdsprache zu lernen. Sie sollten in der Lage sein, grammatikalische Sachverhalte zu verstehen und anzuwenden und Vokabeln regelmäßig zu lernen. Vor allem im ersten Lernjahr, in der kurzen Spracherwerbsphase in der Jahrgangsstufe 11 (EF), ist ein kontinuierliches Lernen Grundvoraussetzung um in den folgenden Jahren Spanisch in Form von Originaltexten zu verstehen und zu analysieren. Im Unterricht sollten sie sich mündlich im Unterrichtsgeschehen einbringen und insgesamt Interesse für andere Kulturen zeigen.

Unterrichtsinhalte
In der Jahrgangsstufe 11 (EF) findet die Spracherwerbsphase statt und solide Grammatikkenntnisse und ein angemessener Wortschatz werden mithilfe des Lehrwerkes „Encuentros I“ (Cornelsen) vermittelt. In den folgenden Jahren werden die vorgegebenen Zentralabitur-Themen behandelt wie z.B. Andalucía en el siglo XXI, el bilingüismo como faceta de la sociedad española, España: un país de inmigración y emigración. In zunehmendem Maße werden Texte wie Zeitungsartikel, Kurzgeschichten, Liedtexte und Auszüge aus einem Roman in die Arbeit integriert, aber auch Lied- und Filmanalyse bieten den Schüler authentisches Sprachmaterial. Der Unterricht soll damit das Interesse an der spanischsprachigen Welt fördern.

Besonderheiten
Im Rahmen des Spanischunterrichtes haben die Schüler die Möglichkeit ihre Spanischkenntnisse vor Ort anzuwenden und zu vertiefen: in der Jahrgangsstufe 12 (Q1) findet eine 5-tägige Studienfahrt nach Madrid statt und zusätzlich besteht die Möglichkeit an einem Schüleraustausch nach Argentinien teilzunehmen. Innerhalb des Austausches nehmen die Schüler in der 11 (EF) einen Argentinier/eine Argentinierin im Dezember für 3 Wochen auf, im Gegenzug fliegen sie in der 12 (Q1) über die Herbstferien für 4 Wochen nach Argentinien.

Kunst
(deckt im Abitur kein Aufgabenfeld ab!)


Im Fach Kunst werden in der Jahrgangsstufe 11 die in der Sekundarstufe 1 erworbenen Kenntnisse im Bereich der Gestaltungsarbeit (der sogenannten "Praxis") vertieft und erweitert sowie Analyseverfahren erarbeitet, die für die Bildanalyse (die sogenannte "Theorie") benötigt werden. Das Fach wird zwar äußerlich in Theorie und Praxis unterteilt, jedoch gehören diese Bereiche zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Klausuren - je nach Aufgabenstellung - als kunsttheoretische Klausur oder praktische Arbeit oder als Mischform aus beidem durchzuführen.
Lerninhalte der 11.1: "Porträt" als inhaltliche Thematik zur Vertiefung/Erarbeitung der gestaltungspraktischen Verfahren Zeichnung, Malerei, Fotografie...
Lerninhalte der 11.2: "Dinge in der Kunst" als inhaltliche Klammer für die Erarbeitung gestalterischer Verfahren (s.o.) und grundlegender Begrifflichkeiten und Anforderungsbereiche wie Bildbeschreibung, Formanalyse (naturalistische Kriterien, Farbe, Form, Komposition) und Interpretation

Die Lerninhalte der Jahrgangsstufen 12 und 13 unterliegen den Allgemeinen Vorgaben für das Zentralabitur des Landes NRW im Fach Kunst und sind für den jeweiligen Abiturjahrgang auf der Seite des Schulministeriums NRW einzusehen. Allgemein kann gesagt werden, dass sowohl im Grundkurs- als auch im Leistungskursbereich die gestalterischen Verfahren Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Plastik/Bildhauerei und Fotografie erarbeitet werden, um den Schülern ein möglichst breites Spektrum an künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zugänglich zu machen.

Musik
(deckt im Abitur kein Aufgabenfeld ab!)


Das Fach Musik bietet Schülern in der Oberstufe die Möglichkeit, ihre persönlichen und fachlichen Kenntnisse und Interessen einzubringen und zu entwickeln. Dabei werden musikalische Zusammenhänge sowohl durch das ästhetische Reflektieren als auch durch das praktische Musizieren erschlossen. Das Fach kann sowohl mündlich als auch schriftlich bis in das Abitur belegt werden.

Die Fachlehrer setzen die Bereitschaft der Schüler voraus, sich offen auf alle musikalischen Themen einzulassen und mit diesen differenziert auseinanderzusetzen. Musiktheoretische und musikhistorische Kenntnisse sind ebenso wünschenswert wie das Beherrschen eines Instruments oder eine schöne Stimme, aber nicht zwingend notwendig. Bedeutsamer ist die Offenheit der Begegnung mit Musik verschiedener Epochen in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit sowie das gemeinsame Erschließen von musikalischen Zusammenhängen in Theorie und Praxis. Dabei werden entsprechend der Richtlinien des Landes NRW folgende Themenkomplexe behandelt:

Musik gewinnt Ausdruck im Rahmen kompositorischer Beziehungsgefüge
Musik wird Ausdruck durch Interpretation
Musik hat geschichtlich und kulturell geprägten Inhalt
Musik erhält Bedeutung durch Verwendungszusammenhänge

In der Jahrgangsstufe 11 bemühen wir uns darum, die unterschiedlichen fachlichen Vorkenntnisse und persönlichen Fähigkeiten durch häufige praktische Anwendungen anzugleichen. Wir befassen uns u.a. mit dem Verhältnis von Musik und Sprache sowie den Veränderungsmöglichkeiten eines Originals durch Bearbeitung.

In der Jahrgangsstufe 12 gehen wir auf die musikhistorischen Entwicklungen des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts ein, setzen uns differenziert mit musikästhetischen Fragen auseinander und versuchen grundlegende Kompositionstechniken durch praktische Anwendung nachzuvollziehen.

In der Jahrgangsstufe 13 beschäftigen wir uns mit der Musik anderer Völker und Kulturen und reflektieren Gestaltungsregeln im Spiegel der Kompositionstechniken.

Literatur
(nur Jahrgangsstufe Q1 (JG 12); Ersatzfach für KU oder MU)


Literatur im Jahrgang 12 – Literatur kreativ gestalten und darstellen

Eines der Wahlfächer in der Jahrgangsstufe 12/Q1, oft verknüpft mit einem Projektkurs, ist das Fach Literatur. Dies bedeutet, dass die Schüler über ein Schuljahr verteilt mehrere Stunden der Woche zur Verfügung haben um ein gemeinsames künstlerisches Projekt auf die Beine zu stellen.

Gemeinsam gestalten, sich einbringen, die Welt mit anderen Augen sehen lernen, sich weiterentwickeln, ein gemeinsames künstlerisches Projekt gestalten, sind die Ziele des Literaturkurses der EGG.

Neben Grundlagen des Schauspielens, Dramaturgie, szenische Gestaltung und Filmtechnik, lernen die Schüler theaterpädagogisch angeleitet, auch viel über sich selbst. Die Teilnehmer zeigen Durchhaltevermögen und Kreativität und wachsen auch an der kreativen Zusammenarbeit mit den anderen über sich hinaus.

Jedes Schuljahr gehen die Schüler auf eine gemeinsame spannende Reise, wobei für die Jugendlichen der Weg das Ziel sein sollte. Neben Theaterstücken, wie „Alice im Anderland“ und das gemeinsame Projekt mit dem Consol Theater Gelsenkirchen: „Elkes Entscheidung – oder Der goldene Zweig“, kann das Reiseziel am Ende auch ein Filmprojekt sein, wie der Kurzfilm „Horrorhotel“ oder eine gemeinsame szenische Lesung.

Die Schüler gestalten Texte, Spielszenen, Bilder und Musik, tauschen sich aus und erleben, wie am Ende eine Aufführung, eine Präsentation vor dem Publikum, in deren Herzen etwas bewegt, sie eine Botschaft oder eine Idee den Zuschauern näher bringen können.



AF II: Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld

Geschichte

 

Geschichte in der Sekundarstufe II

„Es geht nicht einfach darum,
auf den Zug der Geschichte zu springen,
man muss auch wissen,
wohin die Reise geht.“
(Edith Cresson)



Diese Reise führt die Schüler der EGG zu den unterschiedlichsten Geschichtsthemen, die der Lehrplan sowie Unterrichtsinhalte, die für die schriftlichen Abiturprüfung vorausgesetzt werden, vorgeben.
In der Einführungsphase (Jg. 11) geht es neben der inhaltlichen Bearbeitung geschichtlicher Ereignisse vor allem darum, die Schüler methodisch so vorzubereiten, dass sie in der Qualifikationsphase (Jg. 12+13) in der Lage sind, im Fach Geschichte erfolgreich bis zum Abitur mitarbeiten zu können. In der Qualifikationsphase haben sie auch die Möglichkeit, Geschichte als Leistungskurs zu wählen.

Folgende Unterrichtsinhalte sind für die Sekundarstufe II vorgesehen:

11.1.: Der christlich-europäische Westen und der Islam: Kampf der Kulturen?
Begegnungen von Christen und Muslimen im Mittelalter, Früher Neuzeit und Gegenwart; Entstehung und Ausbreitung beider Religionen; Wirtschaft und Gesellschaft; Kreuzzüge; Osmanisches Reich; Republik Türkei

11.2.: Von den Herrschaftsstrukturen im Absolutismus bis zu den Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts in Europa
Absolutismus in Frankreich und Deutschland; Revolutionen in England, den USA und Frankreich

12.1.: Durchbruch der Moderne in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft – der Weg von Deutschland, Europa und den USA im „langen“ 19. Jahrhundert
Nationalstaatsgedanke und Nationalismus; Revolution von 1848; Gründung des Deutschen Kaiserreichs; Industrielle Revolution und Soziale Frage; Imperialismus

12.2.: „Vergangenheit, die nie vergeht“ = Erinnerungsarbeit für die Zukunft
Der Erste Weltkrieg (Ursachen, Verlauf, Epochenjahr 1917, Friedensverträge und Beginn der Weimarer Republik); nationalsozialistische Diktatur; Zweiter Weltkrieg

13.1.: Von den Schwierigkeiten des Zusammenwachsens nach der Wiedervereinigung
Deutschland und Europa nach dem Zweiten Weltkrieg; Entstehung und Geschichte der Bundesrepublik und der DDR;

13.2.: Geschichtsphilosophie und Geschichtstheorien
Erklärungsmodelle für geschichtliche Ereignisse; Menschenrechte in historischer Perspektive

Dabei sind als Arbeitsformen und methodische Fertigkeiten vorgesehen:
- Analyse und Interpretation von schriftlichen Quellen, Sekundärliteratur, statistischem Material und weiteren historischen Quellen wie Bauwerken, Filmen, Karikaturen, Karten, Bilder, Fotos)
- Erstellung von (Kurz)-Referaten
- Präsentation von Arbeitsergebnissen
- Erarbeiten von Themen in Einzel- und Gruppenarbeit
- selbständige Entwicklung von inhaltserschließenden und kritischen Fragen sowie
- selbständige historische Ein- und Zuordnung von Materialien

Und sonst?
Es werden Exkursionen zum Haus der Geschichte nach Bonn, zur Steinwache nach Dortmund und zur Zeche Zollverein nach Essen gemacht. Der Besuch aktueller Ausstellungen gehört ebenso dazu.

Geschichte kann sowohl als Leistungskurs als auch als Grundkurs belegt werden.

Sozialwissenschaften


Sozialwissenschaften in der Sekundarstufe II

Das Fach Sozialwissenschaften ist eine Integrationswissenschaft bestehend aus den Fächern Politik, Wirtschaft und Soziologie.
Grundlage des Unterrichts im Fach Sozialwissenschaften sind die entsprechenden Richtlinien und Lehrpläne sowie die jeweiligen Anforderungen des Zentralabiturs (www.standardsicherung.nrw.de). Auf dieser Grundlage wurde der schulinterne Lehrplan (Curriculum) erstellt und wird fortlaufend auf den neusten Stand gebracht.
Im Fach Sozialwissenschaften werden an der EGG Grundkurse angeboten.

Unterrichtsinhalte der Sekundarstufe II

Jahrgangsstufe 11/EF
In der Jahrgangsstufe 11/EF lernt man alle drei Teilgebiete des Faches Sozialwissenschaften (Wirtschaft, Politik, Soziologie) kennen. Die drei Unterrichtsreihen des Schuljahres befassen sich mit folgenden Themen:
- Zwischen Anpassung und Aufruhr: Jugend in der modernen Gesellschaft (Individuum, Gruppen und Institutionen)
- Immer mehr Reichtum – immer mehr Armut. Eine Herausforderung für die soziale Marktwirtschaft (Marktwirtschaft, Produktion, Konsum, Verteilung)
- Wählen oder was? Politische Beteiligungsmöglichkeiten des Bürger (Politische Strukturen und Prozesse in Deutschland)

Jahrgangsstufe 12/Q1
- Die Krise der Wachstumsgesellschaft – Wirtschaftspolitisches Handeln vor dem Hintergrund von Arbeitslosigkeit, Umweltproblemen und Globalisierung
- Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik angesichts fortschreitender Globalisierung

Jahrgangsstufe 13/Q2
- Wohin steuert die Gesellschaft? Entwicklungstendenzen postindustrieller Gesellschaften
- Globale Prozesse als Herausforderung für nationale und internationale Politik

Außerunterrichtliche Besonderheiten
Die Schüler der Sek. II besuchen in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis Ruhrgebiet regelmäßig namhafte Unternehmen der Region. Im Rahmen des „Dialogs mit der Jugend“ treffen die Schüler auf Führungskräfte der Unternehmen, um aktuelle Fragen zu Politik, Wirtschaft und Zeitgeschehen, aber auch beruflichen Möglichkeiten zu diskutieren.

Pädagogik


Was heißt eigentlich: Pädagogik / Erziehungswissenschaft?

Unter Pädagogik versteht man die Wissenschaft von Erziehen und Lernen. Die Pädagogik umfasst verschiedene Disziplinen und Fachbereiche und wird für Kinder wie für Erwachsene angewandt, vor allem in den Bereichen Familie, Schule und Weiterbildung. Daher begleitet uns Pädagogik häufig ein ganzes Leben lang.

Pädagogik befasst sich einerseits mit der Erforschung von Lernen, Denken, Entwicklung, Didaktik und Erziehung und entwirft andererseits Vorschläge und Methoden für die praktische Anwendung im Bereich Bildung, Sozialisation, Fürsorge und Erziehung. Oft werden auch Bereiche der Psychologie, Neurologie, Biologie, Religion, Philosophie und Soziologie einbezogen und moderne Erkenntnisse dieser Fachgebiete genutzt.

Pädagogik oder Erziehungswissenschaft ist in NRW ein Schulfach der Oberstufe (z.T. auch der Sek. I) und einer der größten und beliebtesten Studiengänge unter den Geisteswissenschaften, der in der Regel mit dem Diplom oder immer häufiger mit dem Bachelor oder dem anschließenden Master abschließt. An unserer Schule ist es möglich, Pädagogik sowohl als Grundkurs oder auch ab der Q1 auch als Leistungskurs zu belegen.

Anwendung der Pädagogik

Die Wissenschaft der Pädagogik und ihre Forschungsergebnisse finden heute in vielen Bereichen Anwendung, so zum Beispiel in Kindergarten und Schule, im beruflichen Umfeld, in den Medien, in der Erwachsenenbildung, in der Wirtschaft, im Umgang mit alten Menschen sowie der besonderen Förderung von behinderten und lernbehinderten Kindern und Jugendlichen. Zudem wird häufig in speziellen aktuellen Fragestellungen auf die Pädagogik zurückgegriffen, wie z.B, in der Kriminologie, der Personalführung und –motivation in Betrieben, interkulturellen Fragen, der Umwelt-, Gesundheits- oder Medienerziehung und in vielen weiteren Gebieten.

Philosophie
(Alle Schüler müssen an der EGG Religion belegen; Ausnahme: muslimische Schüler können als Ersatzfach Philosophie belegen.)


Das Fach Philosophie wird an der EGG in den Jahrgängen EF und Q1 als Grundkurs (2 x 60 min / Woche) angeboten für Schüler, die keiner christlichen Religion angehören.
Aufgaben und Ziele des Faches
Philosophie beginnt mit dem Staunen, dem Sich-Wundern, dem Fragen. Dies gilt es zunächst wiederzuentdecken, denn oft ist es ja im Alltag so, dass alles möglichst normal und unauffällig sein soll. Alles erscheint selbstverständlich. Aber es „erscheint“ eben nur so, es ist bloß oberflächlich. Philosophie will es genauer wissen, will Hintergründe und Ursachen erfahren, tiefer gehen, will VERSTEHEN. Gegenstände dieses Verstehens sind die Welt, die Wirklichkeit, der Mensch, genauer: die anderen Menschen, vor allem aber auch der Mensch, der man selbst ist. Dabei helfen Texte von Philosophen wie Platon, Kant und Sartre, aber auch Filme, Lieder oder Diskussionen.
Themen und Inhalte
In der Jahrgangsstufe 11 / EF geht es darum, sich einen Überblick über die Themen der Philosophie zu verschaffen. Zunächst fragen wir nach den Möglichkeiten des Menschen, zu gesicherten Erkenntnissen, zu Wissen zu kommen. Anschließend geht es um Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Glück, nach Freiheit. Im zweiten Halbjahr wird der Mensch als Ganzes in den Blick genommen und wir versuchen zu definieren, was der Mensch überhaupt ist.
In der Jahrgangsstufe 12 / Q1 denken wir über die Bedeutung des Wortes „gut“ nach und die Frage, woran man sich in seinem Handeln orientieren kann oder soll (auch angesichts schwieriger Lebenslagen und der Entwicklung moderner Technologien). Im zweiten Halbjahr können die Schüler nach Interesse eigene Schwerpunkte setzen, z.B. Fragen nach Gerechtigkeit, nach den Ursachen von Krieg, der Rechtfertigung von Herrschaft.



AF III: Mathematisch – naturwissenschaftlich – technisches Aufgabenfeld

Mathematik


Dieses kurze Info über den Mathematikunterricht in der Oberstufe soll einige Hinweise geben, was im Fach Mathematik von den Schülern erwartet wird, und was sie machen können, um sich gut darauf vorzubereiten.

Es gibt drei entscheidende Unterschiede zwischen dem Mathematikunterricht in den Jahrgängen 5-10 und der Oberstufe.

1.)
Die Bedeutung von Anwendungsaufgaben („Textaufgaben“) steigt deutlich an. Rechen­tech­niken sind nicht mehr so sehr eigernes Thema des Unterrichts, sondern vielmehr Hilfsmittel, um die zugrundeliegende Anwendungsaufgabe zu lösen. Es wird dadurch zwar an manchen Punkten etwas komplizierter, aber insgesamt auch viel spannender. Man merkt endlich, wofür Mathematik gebraucht werden kann. Vielleicht kann damit ein wenig die immer wieder gestellte Frage beantwortet werden „Wofür braucht man das denn?!“

2.)
Viele der Rechentechniken, die in den Klassen 5-10 gelernt werden, sind Voraussetzung für den Stoff der Oberstufe. Sie werden dort nicht neu gelernt und nicht extra geübt. Wer sie nicht kann, kann den Stoff der Oberstufe an vielen Stellen nicht verstehen.
Das Erlernen mancher Rechentechniken ist schon ein paar Jahre her. Es ist in Ordnung, wenn man nicht mehr alles so flüssig beherrscht. Aber es wird in der Oberstufe erwartet, dass die Sachen, die nicht mehr gekonnt werden, selbstständig wiederholt werden. Im Unterricht der Oberstufe können diese Techniken aus Zeitgründen nicht mehr wiederholt werden!
Folgende Themen sollten daher in den Sommerferien unbedingt wiederholt werden. Hilfreich dafür sind eigene alte Mathematikbücher oder -hefte. Viel findet sich auch im Internet (vgl. z.B. die Links unter Weblinks -> Mathe-Links auf www.herrreiss.de).

- Bruchrechnung
- Ausklammern, Ausmultiplizieren
- Gleichungen lösen (p/q-Formel, Ausklammern, allgemeine Termumformungen, ...)
- Zusammenhang zwischen einer Funktionsgleichung (y = f(x)) und einem Graphen
- Potenzgesetze
- binomische Formeln

3.)
Es gibt eigentlich nur drei große Themen in der Oberstufe. Das bedeutet, dass man den Stoff einer Klausur in der nächsten Klausur immer noch können muss. Wenn es also einmal nicht so gut läuft, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass man in der nächsten Klausur mit einem neuen Thema eine neue Chance hat.
Dadurch steigt auch die Bedeutung einer Berichtigung. Sie ist eine gute Grundlage für die nächste Klausur.
Da die Themen alle zusammenhängen, sollte man sich auch nach Fehlstunden bei der Rückkehr in die Schule sofort und selbstständig darum kümmern, alle Sachen, die in den Fehlstunden behandelt wurden, nachzuarbeiten. Wer dies nicht tut, hat in Mathematik so gut wie keine Chance, in den folgenden Stunden etwas zu verstehen!

Eines der drei großen Themen heißt Analysis. Wir werden dort für viele verschiedene Anwendungs­aufgaben eine mathematische Methode kennenlernen. Mit dieser einen Methode kann man dann so unterschiedliche Dinge ausrechnen wie Momentangeschwindigkeit eines Zuges, maximaler Gewinn einer Kiesproduktion, Höhenwachstum einer Pflanze, Stromproduktion in einem Gezeitenkraftwerk und vieles andere mehr.

Wir freuen uns auf Euch im Matheunterricht der Oberstufe!

Biologie


Biologie in der Oberstufe der EGG

In der gymnasialen Oberstufe leistet die Biologie durch einen lebensorientierten und wissenschaftsvorbereitenden Unterricht einen wesentlichen Beitrag zu einer fundierten naturwissenschaftlichen Allgemeinbildung und der Studierfähigkeit. Gleichzeitig werden im Biologieunterricht Teilbereiche verschiedener Berufsfelder angesprochen. Insofern leistet dieser Biologieunterricht auch einen Beitrag zur Berufsorientierung.

Unterschiedliche Vorkenntnisse aus der Mittelstufe werden im Unterricht der Eingangsphase zu produktivem gemeinsamen Lernen genutzt und ausgeglichen, so dass jeder Schüler erfolgreich mitarbeiten kann.
In der Jahrgangsstufe 11/EF stehen beim Thema „Physiologie: Struktur – Funktion – Wechselwirkung“ die Zelle als Baustein der Lebewesen sowie Stoffwechselprozesse im Vordergrund. Biologisch bedeutsame Stoffe wie Proteine in ihrer Rolle als Biokatalysatoren werden ebenso behandelt wie der wohl wichtigste Stoffwechselprozess auf der Erde überhaupt, die Fotosynthese der grünen Pflanzen.

In der Jahrgangsstufe 12/Q1 vermittelt der Unterricht zum Thema „Genetische 
und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen“ eine Fülle von Kenntnissen zu teilweise intensiv in der Öffentlichkeit diskutierten Fragen:
Ob es nun z.B. um die Fortpflanzung des Menschen mit den Aspekten der modernen medizinischen Möglichkeiten und ethische Fragen („Forschung an Embryonen?“) geht, ob molekularbiologische Grundlagen und ihre Anwendung („Genetischer Fingerabdruck“), humangenetische oder gentechnische Fragen diskutiert werden – überall ist spürbar, dass sich die Fachwissenschaft Biologie direkt auf das individuelle und gesellschaftliche Leben von uns Menschen auswirken kann.

Das zweite Thema der Jahrgangsstufe 12/Q1 „Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung“ zeigt über das Kennenlernen ökologischer Zusammenhänge immer wieder den Einfluss des Menschen auf die Lebensbedingungen auf unserem Planeten Erde.
 Verantwortung dafür selbst mit zu übernehmen, dass dieser Einfluss möglichst wenig schadet, Wege zum eigenen umweltbewussten Verhalten zu erkennen („Agenda 21“) – das sind z.B. wichtige Fragen, die hier diskutiert werden.

In der Jahrgangsstufe 13/Q2 geht es um „Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten“. Wie ist das Leben überhaupt entstanden? Wie stellt man sich die Mechanismen vor, nach denen sich die heutige und durch Fossilien belegte vergangene Vielfalt der Lebewesen entwickelt hat? Und nicht zuletzt: Wer sind unsere eigenen Vorfahren, wie entwickelte sich unsere eigene Art Homo sapiens? Schließlich endet der Oberstufenunterricht mit dem Thema „Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus“. Hier werden die Funktion des Nervensystems und der Sinnesorgane thematisiert.

Das Fach Biologie ist an unserer Schule ein Pflichtfach bis zum Abitur. Ab der Qualifikationsphase (Q1+Q2) kann ein 2-stündiger Grundkurs oder ein 4-stündiger Leistungskurs gewählt werden. Der Grundkurs ist darauf ausgelegt, Schüler modellhaft in die Biologie einzuführen. Die Grundkursinhalte sind so gestaltet, dass eine mögliche Anwendungsbezogenheit sichtbar wird. Das bedeutet, dass grundlegende Sachverhalte und Strukturen in der Regel punktuell und exemplarisch vorgestellt werden. Im Grundkurs wird somit ein hohes Maß von Orientierungswissen vermittelt.
Der Leistungskurs wird von Schülern häufig aufgrund hoher Selbsteinschätzung ihrer fachlichen Leistungsfähigkeit mit hoher Motivation und Lernbereitschaft gewählt - fachmethodische Vertiefung, Vollständigkeit und Erprobung instrumentellen Wissens im vorwissenschaftlichen Bereich stehen im Vordergrund. Quantitative Messungen, die Einführung spezieller Verfahrensweisen oder Analysemethoden bleibt der Arbeit im Leistungskurs vorbehalten.

Chemie


In der Einführungsphase (EF) werden zunächst die Grundlagen der anorganischen und organischen Chemie wiederholt und eingeübt.
Wie sind Atome aufgebaut? Was sind Elementarteilchen? Worin unterscheiden sich die Elektronenpaarbindung von der polaren und Ionenbindung? Diesen und weiteren Fragen zum Thema Atombau, chemische Bindungen und Periodensystem werden in diesem Abschnitt nachgegangen.
Einige Schüler werden diese Fragen schon aus dem Unterricht der Sekundarstufe I kennen. Hier werden die Themen an vielen Stellen genauer und über den in der Sekundarstufe I erreichten Kenntnistand hinausgehend behandelt. Aufgrund des häufig unterschiedlichen Kenntnisstandes der Schüler wird hier in der Regel zu kooperativen und individuellen Lernformen gegriffen.
In der anorganischen Chemie werden der Aufbau organischer Moleküle, die einzelnen organischen Stoffgruppen (Alkane, Alkanole, Alkanale, Alkansäuren…) und deren Benennung und reaktives Verhalten behandelt.
Im zweiten Halbjahr dann nähern wir uns dem großen Themenkomplex des chemischen Gleichgewichtes an, über die Behandlung der Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren als einen technischen Prozess, sowie der Behandlung ausgewählter natürlicher und technischer Kreisläufe (z.B.: Stickstoffkreislauf, technischer und natürlicher Kalkkreislauf, Kohlenstoff-, Sauerstoffkreislauf, …). Weitere Themen, die in diesem Kontext behandelt werden sind das Massenwirkungsgesetz.
In den Qualifikationsphasen 1 und 2 (Q1 und Q2) werden dann die abiturrelevanten Themen behandelt. Aufbauend auf den in der Einführungsphase behandelten Inhalten geht es zunächst um „Reaktionswege in der organischen Chemie“. Ausgehend von den in der EF kennengelernten organischen Stoffklassen werden hier, ausgehend von den Rohstoffen Erdöl und Erdgas, verschiedene Synthesewege und ihnen zugrunde liegende Reaktionstypen der organischen Chemie untersucht.
Die Säure-Base-Reaktionen bilden den nächsten großen Themenkomplex. Hier werden ausgehend vom theoretischen Verständnis über Säure-Base-Reaktionen Konzentrationsbestimmungen von Säuren bzw. Basen in verschiedenen Stoffen durchgeführt.
Den dritten Themenkomplex in der Q1 bilden elektrochemische Prozesse und ihnen zugrunde liegende Redoxreaktionen. Hier werden unter anderem in der Theorie und in der Praxis die Funktionsweisen verschiedener Batterien und Akkumulatoren behandelt.
Abschließend wird in der Q2 das Theoriekonzept des aromatischen Systems behandelt. Der Praxisbezug wird hier über das Thema „Farbstoffe und Farbigkeit“ hergestellt und vertieft.

Physik


Schaffe ich es noch rechtzeitig das Fahrzeug vor mir zu überholen? Wie kann ich den Ball optimal werfen? Von welcher Höhe muss ich mindestens herunter rollen, damit ich es durch den Looping schaffe und nicht auf den Boden krache? Ist es möglich, was James Bond in seinen Filmen schafft? Diese und weitere spannende Fragen werden in der elften Jahrgangsstufe beantwortet. Wir beginnen dabei mit Bewegungen in verschiedenen Formen und arbeiten uns dann durch die für Physiker heilige Energieerhaltung. Dabei tauchen immer wieder Fragen auf wie „Wie weit würde ich fliegen, wenn sich im obersten Punkt des Loopings leider meine Halterung löst?“ Außerdem lässt sich mit dem neu erworbenen Wissen herausfinden, ob die für unmöglich gehaltenen Szenen aus den James-Bond-Filmen wirklich unmöglich sind. Am Ende der 11 werden dann noch Wellenphänomene untersucht und unter anderem geklärt, warum sich der Ton eines Polizeiautos ändert, je nachdem, ob es sich auf einen zubewegt oder sich von einem entfernt.
In der 12. und 13. Jahrgangsstufe schauen wir uns zunächst elektrische und magnetische Felder an und untersuchen die Funktionsweise von Fernsehern oder klären, warum der Transrapid aus Sicherheitsaspekten der herkömmlichen Bahn weit überlegen ist. Abschließend zu dem Themengebiet wird dann dargestellt, warum es eigentlich unmöglich ist bei einem Freefall-Tower auf dem Boden zu zerschmettern. Danach gehen wir zurück in die Geschichte um das beginnende 20. Jahrhundert herum. Das Magazin Forbes bezifferte einmal, dass 25% der Gesamtumsätze weltweit nur auf Entdeckungen aus dieser Zeit zurückgehen. Da werden wir anknüpfen und uns diese bedeutenden Entdeckungen anschauen. Wir werden mehrere Versuche durchführen für deren Entwicklung die jeweiligen Forscher damals einen Nobelpreis bekamen und sehen, dass sie aus heutiger Sicht gar nicht so schwer zu verstehen sind. Bei diesen Themengebieten häufig auftauchende Fragen sind: „Wie kann es sein, dass es an manchen Orten dunkel ist, obwohl es zwei oder mehrere Lichtquellen gibt? Wie kann EIN Elektron gleichzeitig durch den linken UND den rechten Spalt fliegen? Wenn ein Elektron, das nur eine genügend große Energie besitzt durch eine Wand gelangen kann ohne zerstört zu werden oder die Wand zu zerstören, kann man dann auch den Noah so stark beschleunigen, sodass er nicht an der Wand zerschellt, sondern hindurch geht ohne sich oder die Wand zu verletzen?“

Informatik
Informatik in der gymnasialen Oberstufe



Das Fach Informatik kann an der EGG in zwei unterschiedlichen Formen gewählt werden:
a.) als Grundkurs (Jahrgangsstufen 11/EF, 12/Q1, 13/Q2)
b.) als Projektkurs (Jahrgangsstufe 12/Q1)

a.) Der Grundkurs Informatik (Jahrgangsstufen 11/EF, 12/Q1, 13/Q2)



Im Rahmen der gymnasialen Oberstufe beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Programmiersprache Java. Mit Java wird im Unterricht eine Programmiersprache verwandt, die objektorientiert aufgebaut ist und auch zukünftig in der Informatik von großer Bedeutung sein wird. Java wird oft bei Stellenausschreibungen gefordert und ist Ausbildungssprache im Informatikstudium an vielen Universitäten. Darüber hinaus ist Java eine der wichtigsten Programmiersprachen für die Webprogrammierung. Als eine Grundlage für den Unterricht benutzen wir das dreibändige Lehrwerk 'Informatik mit Java' von Bernard Schriek mit der Programmierumgebung BlueJ.
Wer Informatik wählen will muss keine guten Noten in Mathematik mitbringen, aber er sollte Spaß am logischen Denken und oft auch theoretischen Überlegungen haben. Es werden keine Informatik – Vorkenntnisse erwartet.
Wichtig ist ein authentisches Bewältigen von Problemen. So sollen die Schüler beispielsweise lernen sich selbständig Lösungshilfen zu Problemen aus dem Internet, aus den Hilfen der Programmierumgebung oder aus der Fachliteratur zu beschaffen, und nach einer inhaltlichen Durchdringung bewusst anzuwenden.
Die nachfolgend aufgelisteten beispielhaften Unterrichtsinhalte richten sich nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen:

Halbjahr:

Beispielhafte Unterrichtsinhalte:

Jg. 11/EF 1. Hj. Grundlagen der Programmiersprache Java Teil I (Einführung in die Programmierumgebungen BlueJ und JOE, SuM – Bibliothek, Datentypen, Kontrollstrukturen, Klassen und Objekte)
Jg. 11/EF 2. Hj. Grundlagen der Programmiersprache Java Teil II (Ermittlung von Zufallszahlen, Arrays, Eigene Klassen)
Jg. 12/Q1 1. Hj. Konzepte des objektorientierten Modellierens (Geheimnisprinzip, get- und set- Methoden, Klassendiagramme, UML, Vererbung, Abstrakte Klassen)
Jg. 12/Q1 2. Hj. Datenstrukturen (Lineare Liste, Schlange, Stapel), Baumstrukturen (Binärbaum mit Traversierungsalgorithmen), Kryptographie
Jg. 13/Q2 1. Hj. Relationale Datenbanken (Modellierung, Normalisierung, Relationenalgebra, SQL – Abfragen), Endliche Automaten und formale Sprachen
Jg. 13/Q2 2. Hj. Stufen zwischen Hardware und Software (Ausblick auf die Maschinensprache)



b.) Der Projektkurs Informatik (Jahrgangsstufe 12/Q1)



Der Projektkurs Informatik kann in der Jahrgangsstufe 12/Q1 gewählt werden und beschäftigt sich mit der Internetprogrammierung In diesem Kurs geht es darum, Internetseiten mit Hilfe von unterschiedlichen Webtechniken zu erstellen. Es sind keine Vorkenntnisse für die Teilnahme an dem Kurs notwendig.

Der Kurs gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Bereiche:

1. Teil: Vermittlung der notwendigen Programmierkenntnisse (HTML, CSS, JavaScript, evtl. auch PHP und MySQL)

2. Teil: Selbständige Erstellung einer funktionsfähigen Webseite unter Anwendung der zuvor vermittelten Kenntnisse.

In der Sprache HTML, deren Grundlagen sehr einfach innerhalb von wenigen Stunden zu erlernen ist, werden einfache Internetseiten aufgebaut und gestaltet (z.B. zentrierter Text, Schriftarten, graphische Gestaltung, Farben, Hintergrund, Einfügen von Bildern).
Bei der Formatierung mehrerer Internetseiten, die miteinander verlinkt sind, hilft CSS. Hierdurch kann man der Homepage auch ein individuelleres Aussehen geben.
Einfache Effekte für eine Homepage, die in JavaScript programmiert sind, können eine Homepage interessanter gestalten (z. B. langsames Aufblenden einer Seite oder eines Bildes, Wechsel von Bildern, Besucherzähler, Reaktionen auf Benutzereingaben, verschiedene Mauszeiger, Veränderungen der Schriftart beim Anklicken des Textes).
Professionellere Anwendungen innerhalb von Internetseiten benötigen als Programmiersprache PHP. Gemeinsam mit der Datenbanksprache MySQL können Eingaben von Besuchern abgefragt und gespeichert werden. Dieser Möglichkeit begegnen wir häufig in Internetshops (z. B. Eingabe des Namens und der Adresse während eines Bestellvorgangs).


Ohne Aufgabenfeld

Religion
(Alle Schüler müssen an der EGG Religion belegen; Ausnahme: muslimische Schüler können als Ersatzfach Philosophie belegen. Religion kann im Abitur das AF II abdecken.)


Dieser Text wird zurzeit bearbeitet


Sport
(Sport ist an der EGG nicht als Abiturfach wählbar.)

 

Sport in der Sekundarstufe II

„Es lebe der Sport,
er ist gesund und macht uns hart.
Er gibt uns Kraft, er gibt uns Schwung,
er ist beliebt bei alt und jung.“
(Rainhard Fendrich)



Legt man den Textausschnitt eines Songs von Rainhard Fendrich zugrunde, ist es geradezu logisch, dass der Sportunterricht für jeden Schüler durchgängiges Pflichtfach in der Sekundarstufe II ist.
Dabei soll der Sportunterricht in der Einführungsphase (Jg. 11) die Schüler durch ein vielfältiges sportartenspezifisches Angebot auf den Sportunterricht in der Qualifikationsphase der Jahrgangstufen 12 und 13 vorbereiten.
In der Qualifikationsphase (Jg. 12 +13) entscheiden sich die Schüler für ein Kursprofil, in dem eine Mannschafts- und eine Individualsportart schwerpunktmäßig im Rahmen eines Grundkurses durchgeführt werden.
Es ist an der EGG nicht möglich, das Fach Sport als Abiturfach zu wählen.

Der Sportunterricht soll die Entwicklung der Schüler durch Bewegung, Spiel und Sport fördern sowie ihnen die Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur erschließen. Die dafür notwendigen Lerninhalte des Faches Sport für die Sekundarstufe II lassen sich an der EGG in drei aufeinander bezogene Bereiche zusammenfassen:

Bereich I: Bewegungsfelder und Sportbereiche
- Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- Bewegen im Wasser - Schwimmen
- Bewegen an und mit Geräten – Turnen
- Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele

Bereich II: Fachliche Kenntnisse

Bereich III: Methoden und Formen selbständigen Arbeitens

Die Bereiche II und III sollen nach den jeweiligen sportartspezifischen Möglichkeiten ihre Berücksichtigung finden.

Ausgangspunkt bei der Behandlung dieser Bereiche sind für den Sportunterricht der Sekundarstufe II sog. Pädagogische Perspektiven, durch die die SchülerInnen eine unterschiedliche Akzentsetzung im sportlichen Handeln erfahren sollen. Zu den Pädagogischen Perspektiven gehören:
- Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern (A)
- Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten (B)
- Etwas wagen und verantworten (C)
- Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen (D)
- Kooperieren, wettkämpfen, und sich verständigen (E)
- Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln (F)